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Über San Diego
San Diego Pride ist ein gemeinnütziger Verein, der seit mehr als fünf Jahrzehnten die Pride-Veranstaltungen der Stadt ausrichtet. Der Höhepunkt liegt jedes Jahr Mitte Juli. Ein Christopher Street Day im deutschen Sinn ist das nicht: Die Veranstaltung heißt schlicht San Diego Pride.
Die Parade startet in Hillcrest an der großen Regenbogenfahne, zieht über die University Avenue und die Sixth Avenue Richtung Balboa Park und endet am Festivalgelände. Zuschauen kostet nichts. Das Festival danach dauert zwei Tage und findet auf Marston Point im Balboa Park statt, an der Ecke Sixth Avenue und Laurel Street, mit mehreren Bühnen; dafür braucht man ein Ticket. Vor dem Paradewochenende gibt es eine Block Party in Hillcrest, außerdem die Spirit of Stonewall Rally, einen Dyke March und einen 5-Kilometer-Lauf. Im Herbst richtet der Verein zusätzlich eine eigene Latine Pride aus, und über das Programm Pride 365 laufen das ganze Jahr Veranstaltungen.
Die Anfänge waren bescheiden. Die ersten Märsche liefen ohne Genehmigung auf dem Gehweg, weil eine Demonstration auf der Straße nicht erlaubt war. Aus dem Umfeld dieser Gruppen entstand das San Diego LGBT Community Center, das heute in der Centre Street in Hillcrest sitzt. Es bietet Beratung, HIV- und STI-Tests, Wohnhilfe, Jugendzentren, Angebote für ältere Menschen, das Trans-Programm Project TRANS sowie eigene Angebote für Latinx- und Schwarze Communitys.
Kalifornien gehört rechtlich zu den offeneren Bundesstaaten der USA. Gleichgeschlechtliche Paare können heiraten, das gilt landesweit nach einem Urteil des Supreme Court. Das Landesrecht verbietet Diskriminierung wegen sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität bei Arbeit, Wohnen und Dienstleistungen. Auf Bundesebene ist die Lage für trans Menschen dagegen umstrittener, und San Diego Pride versteht sich ausdrücklich auch als politischer Protest.
Häufige Fragen zum CSD San Diego
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