Schon seit Ende der 60er Jahre feiern Schwule und Lesben einmal jährlich auf der ganzen Welt die großen Paraden - die Christopher Street Days. Was als politische Demonstration begann, ist heute deutlich mehr als das. Ganze Generation an Gays und Lesbians pilgern im Sommer von Stadt zu Stadt, um möglichst keinen CSD zu verpassen. Politische Statements, Zeit mit Freunden verbringen, feiern oder einfach nur das Bühnenprogramm unter Gleichgesinnten zu genießen. Die Möglichkeiten sind groß, für Jeden und Jede ist etwas dabei, ob bereits erwachsen oder noch Kind.
Wenn der Christopher Street Day stattfindet, sind die Straßen weiträumig abgesperrt, denn ein großer Zug aus Paradewagen, Tänzern und Musikern geht durch die Stadt. Die Teilnehmer der Parade sind in schillernde Kostüme gekleidet oder sind einfach normal gekleidet zu sehen. Damit wird auf die Gemeinde der LGBTI, der Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender/Transsexual and Intersexed People, aufmerksam gemacht und für die Rechte der Homosexuellen demonstriert. Mehr Freiheiten, wie das Heiraten unter Gay und Lesbian oder die Adoption von Kindern sind immer noch in vielen Ländern verboten.
Die nächsten CSDs in Deutschland, Österreich & der Schweiz
CSD Schweinfurt 2026
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CSD Lahr 2026
CSD Erfurt 2026
CSD Dortmund 2026
CSD Cham 2026
CSD Salzburg 2026
CSD Quakenbrück 2026
Außerdem ist der CSD eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen, Homosexuelle aus aller Welt kennen zu lernen und einfach eine ausgelassene Party mitzufeiern. Wer immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen hat, der wird auf der CSD Parade sehen, dass dies genauso Menschen sind, wie jeder andere auch und man mit ihnen viel Spaß haben kann. Auch homosexuelle Transgender und Drag-Queens tragen die Gay Pride zur Schau. Eindrucksvoll ist auch die Organisation und der Aufwand, welche in die CSD Parade gesteckt werden. So können Mitglieder der LGBTI ihr Motto "Pride and homosexuell" zelebrieren, ohne Vorurteile fürchten zu müssen.
Aus dem Magazin
Der erste CSD 1979 in Berlin: Vom Protest zur Tradition
Am 30. Juni 1979 zogen in Berlin rund 450 Menschen zum ersten Christopher Street Day. Ein Rückblick auf den Anfang einer Bewegung, die Paragraf-175-Forderung und die Entwicklung vom Protest zur Massendemonstration.
Asexuell und aromantisch: Was das A in LGBTIQA+ wirklich bedeutet
Das A in LGBTIQA+ steht für asexuell, aromantisch und agender – nicht für Ally. Was diese Orientierungen bedeuten, wo sie sich unterscheiden und warum ihre Sichtbarkeit auf dem CSD zählt.
Pride-Hymnen: Wie Songs zu Hymnen des Christopher Street Day wurden
„I Will Survive“, „I'm Coming Out“, „Born This Way“ – diese Songs laufen auf so gut wie jedem CSD-Wagen. Wie sie dazu wurden, erzählt einiges über die Geschichte der queeren Community selbst.
Häufige Fragen zum CSD & Pride
Die wichtigsten Antworten für Planung, Einordnung und den schnellen Einstieg in die CSD-Termine.