- Datum
- Samstag, 11. Juli 2026
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Die Stadt Bamberg
In Bamberg pulsiert die Pride-Bewegung lebendig und verbindet Tradition mit modernem Engagement. Der Christopher Street Day (CSD) hat sich zu einem zentralen Ereignis entwickelt, bei dem die queere Community und ihre Verbündeten durch die Straßen der UNESCO-Weltkulturerbestadt ziehen. Diese Demonstrationen erinnern an den historischen Kampf gegen Diskriminierung und fordern Sichtbarkeit sowie Gleichberechtigung. Organisiert von lokalen Gruppen wie dem Uferlos e.V. und der Queer Community der Universität Bamberg, starten die Paraden oft am Bahnhof und enden mit Rahmenprogrammen auf dem Maxplatz, inklusive Reden, Performances und kulturellen Beiträgen.
Die Geschichte der queeren Community in Bamberg reicht tief in die Vergangenheit zurück. Von mittelalterlichen Andeutungen über die künstlerische Blüte in der Weimarer Republik bis hin zu den Herausforderungen während des Nationalsozialismus und der AIDS-Krise zeigt sich ein kontinuierliches queeres Leben. In den vergangenen Jahrzehnten formierten sich Selbsthilfegruppen, die Treffen und Wochen der LesBiSchwulen organisierten. Besonders bemerkenswert sind Stadtrundgänge wie 'Queer durch Bamberg', die verborgene Geschichten ans Licht bringen und von Solidarität und Selbstbehauptung erzählen. Diese Touren starten am Neptunbrunnen und beleuchten Orte, an denen queeres Leben stattfand.
Deutsche Besonderheiten prägen den CSD in Bamberg: Die Veranstaltungen verbinden politischen Protest mit fränkischer Gastfreundschaft. Kooperationen mit Amnesty International oder der Partnerschaft für Demokratie sorgen für Bildungsangebote wie Upcycling-Workshops. Die Community räumt sogar nach den Feiern auf, was für ein hohes Maß an Verantwortung steht. Bamberg bietet damit einen Raum, in dem Pride nicht nur gefeiert, sondern gelebt wird – inklusiv, bunt und zukunftsorientiert.
Die Bewegung wächst stetig und integriert sich in das Stadtleben. Sie sensibilisiert für queere Themen und stärkt den Zusammenhalt. Jeder kann teilnehmen, sei es durch Mitmarschieren, Spenden oder Unterstützung lokaler Initiativen. So bleibt Bamberg ein Vorbild für tolerante Pride-Kultur in Deutschland.