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- Samstag, 6. Juni 2026
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Die Stadt Dresden
Der Christopher Street Day (CSD) in Dresden ist seit 1990 ein fester Bestandteil der queeren Szene in der sächsischen Landeshauptstadt. Jährlich ziehen Tausende Teilnehmer*innen durch die Straßen, um für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Rechte der LGBTQ+-Community zu demonstrieren. Der erste CSD fand am 30. Juni 1990 statt, organisiert von der LSVD Ortsgruppe Dresden, und markierte den Beginn einer organisierten Bewegung in einer Stadt, die nach der Wende aus der DDR-Zeit aufblühte. Heute startet der Marsch traditionell am Neumarkt und endet mit einer großen Party auf dem Altmarkt, wo Konzerte, Reden und ein buntes Programm für Feierlaune sorgen.
Die Geschichte der LGBTQ+-Community in Dresden reicht weiter zurück. Bereits in den 1970er Jahren gab es in der DDR unter dem Deckmantel von 'Kontaktgruppen' erste Treffen homosexueller Menschen. Nach 1990 wuchs die Szene rasch: Der Verein 'Rosa Liste Dresden' kämpfte für Antidiskriminierung, und 2001 entstand das Queere Netzwerk Sachsen. Besonderheiten in Deutschland sind die starke politische Vernetzung mit Bundeszielen wie der Ehe für alle (2017) und der CSD als Mischung aus Protest und Festival. In Dresden heben sich die Veranstaltungen durch die Integration in die barocke Altstadtlandschaft ab – Paraden ziehen vorbei an Ikonen wie der Frauenkirche.
Neben dem Hauptevent gibt es kleinere Pride-Veranstaltungen wie den Trans* Pride oder queere Filmfestivals. Die Community profitiert von Initiativen wie dem LSVD Sachsen, das Beratung und Bildung anbietet. Trotz konservativer Tendenzen in Ostdeutschland ist Dresden ein Hort der Toleranz geworden, mit wachsender internationaler Beteiligung. Der CSD 2023 zählte über 10.000 Besucher*innen und thematisierte Klimagerechtigkeit und Trans*Rechte. Für 2024 steht Inklusion im Fokus. Dresden zeigt: Pride ist hier Bewegung, Party und bleibender Wandel.