CSD Emmendingen 2026
CSD Emmendingen Programm
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Über den CSD Emmendingen
Emmendingen ist keine Stadt, die man automatisch mit einem eigenen CSD verbindet: eine badische Kleinstadt am Rand des Schwarzwalds, eher bekannt für Wein als für Regenbogenfahnen. Genau das macht den CSD Emmendingen, veranstaltet vom gleichnamigen Verein, zu einem bewussten Statement.
Unter dem Motto „CSD bleibt Handarbeit“ versteht sich die Veranstaltung ausdrücklich als kleiner, klar politischer CSD mit Reden und Drag-Auftritten, nicht als Großevent mit kommerziellem Anspruch. Treffpunkt ist der Schlossplatz mitten in der Stadt, dort beginnt am Nachmittag das Programm: erst Redebeiträge, dann Bühnenauftritte, bevor der Platz für den restlichen Tag zum Ort der Begegnung wird.
Der Verein legt sichtbar Wert auf Barrierefreiheit. Für Reden und Programmpunkte werden Gebärdensprachdolmetscherinnen eingeplant, barrierefreie Toiletten sind ausgeschildert, ebenso Wasserspender auf dem Platz. Auf das teils historische Kopfsteinpflaster in der Altstadt wird eigens hingewiesen, damit sich Menschen mit Rollstuhl oder Rollator vorab orientieren können.
Dass ein CSD überhaupt in einer Stadt dieser Größe entsteht, ist selbst schon eine kleine Ansage: Er zeigt, dass queeres Leben nicht an Stadtgrenzen von Freiburg oder Karlsruhe endet, sondern auch im ländlicheren Breisgau seinen Platz beansprucht. Wer erwartet, in einer badischen Kleinstadt am Nachmittag höchstens auf einen Wochenmarkt zu treffen, findet hier stattdessen einen Platz voller Farbe, Reden und Musik – organisiert von Menschen, die genau das als Handarbeit verstehen: Stück für Stück, jedes Jahr wieder.
Über Emmendingen
Emmendingen, eine charmante Stadt im Südwesten Deutschlands, hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem die Pride-Bewegung lebendig pulsiert. Der Christopher Street Day (CSD) steht hier für Vielfalt, Akzeptanz und den Mut, queere Identitäten sichtbar zu machen. Lokale Veranstaltungen wie der CSD auf dem Schlossplatz ziehen Hunderte Teilnehmer an, die mit bunten Fahnen, Kostümen und lauten Paraden durch die Altstadt ziehen. Diese Feiern verbinden Politik mit Party und betonen Themen wie Diskriminierungsfreiheit und queere Familienrealitäten.
Die Geschichte der LGBTQ+-Community in Emmendingen ist geprägt von Pioniergeist. In einer Region, die traditionell konservativ wirkt, haben mutige Aktivist*innen den Grundstein gelegt. Vom ersten großen Aufmarsch ausgehend hat sich eine stabile Szene etabliert, die regelmäßige Treffen, Workshops und Infostände organisiert. Besonders beeindruckend ist die Beteiligung junger Menschen, die in Blöcken wie dem Familienblock oder dem Politikblock mitmarschieren. Drag-Shows und Redebeiträge runden das Programm ab und schaffen Räume für Dialog.
Deutsche Besonderheiten des CSD in Emmendingen liegen in der Mischung aus Tradition und Moderne. Die Parade führt durch historische Gassen, vorbei an Kirchen und Marktplätzen, was die Integration queerer Kultur in das Alltagsleben unterstreicht. Gebärdensprachdolmetscher*innen sorgen für Inklusion, und die friedliche Atmosphäre mit Beteiligung lokaler Behörden zeigt wachsende Akzeptanz. Die Community engagiert sich auch in Amnesty-Infoständen für globale Rechte. So wird Emmendingen zu einem Symbol dafür, dass Pride nicht nur Großstädten vorbehalten ist, sondern in jeder Kleinstadt Wurzeln schlagen kann.
Diese Bewegung stärkt nicht nur die queere Szene vor Ort, sondern sensibilisiert die gesamte Bevölkerung. Besucher*innen erleben eine Atmosphäre der Freude und Solidarität, die Vorurteile abbaut und Brücken schlägt. Der CSD in Emmendingen bleibt ein lebendiges Zeugnis für den fortlaufenden Kampf um Gleichberechtigung.
Häufige Fragen zum CSD Emmendingen