Termin 2027
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CSD Kassel 2025Stand 2025
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Über den CSD KasselStand 2025
Der CSD Kassel ist die jährliche Pride-Veranstaltung der queeren Community in Nordhessen. Organisiert wird sie von einem offenen Bündnis aus Einzelpersonen und Gruppen, das sein Konto beim Queeren Zentrum Kassel e.V. führt und dort auch erreichbar ist.
Zum Bündnis zählen unter anderem das Queere Zentrum selbst, das Queer*Referat, die Gruppe Queer & Young, das Projekt MeeTIN*UP sowie Vertretungen für internationale, migrantische und Schwarze queere Perspektiven und für Disability Pride. Die Kundgebung besteht aus Redebeiträgen dieser verschiedenen Gruppen, gefolgt von einer Demonstration durch die Kasseler Innenstadt.
Am Abend schließt sich eine Party mit DJ-Programm an, die von wechselnden Kollektiven aus der queeren Clubszene Kassels bespielt wird. Der CSD Kassel versteht sich damit weniger als zentral organisiertes Fest denn als gemeinsame Plattform vieler kleinerer queerer Zusammenschlüsse der Stadt.
Diese Bündnisstruktur unterscheidet Kassel von CSDs mit einem einzelnen Trägerverein: Statt einer zentralen Organisation tragen mehrere unabhängige Gruppen die Veranstaltung gemeinsam, jede mit eigenem Schwerpunkt von Jugendarbeit bis Behindertenrechten. Das Queere Zentrum Kassel e.V. übernimmt dabei vor allem die organisatorische und finanzielle Anlaufstelle, ohne die inhaltliche Ausrichtung der einzelnen Redebeiträge vorzugeben.
Kassel liegt an den ICE-Strecken zwischen Rhein-Main und Norddeutschland sowie zwischen Rhein-Ruhr und Berlin und ist dadurch aus vielen Teilen Deutschlands gut mit der Bahn erreichbar.
Über Kassel
In Kassel pulsiert die Pride-Bewegung lebendig und vielfältig, mit dem Christopher Street Day (CSD) als zentralem Highlight. Der CSD in Kassel ist eine farbenfrohe Demonstration für die Rechte und die Sichtbarkeit der LGBTQ+-Community. Er beginnt traditionell mit einer Kundgebung auf dem Friedrichsplatz, gefolgt von einem Demonstrationszug durch die Innenstadt, der Tausende von Menschen zusammenbringt. Die Route führt zu Orten wie der Färberei am Universitätsplatz, wo Infostände, Bühnenprogramme und Partys die Feier ausklingen lassen. Drag-Shows, DJ-Sets und ein buntes Musikprogramm sorgen für eine ausgelassene Atmosphäre bis tief in die Nacht.
Die queere Community in Kassel hat eine starke Präsenz durch Initiativen wie das Queere Zentrum Kassel, einen gemeinnützigen Verein, der von und für queere Menschen betrieben wird. Es dient als zentrale Anlaufstelle für Neuankömmlinge, Geoutete und mehrfach marginalisierte Gruppen. Hier entstehen Räume für Austausch, Beratung und Bildung, die Lücken in der regionalen Versorgung schließen. Das Zentrum ist niedrigschwellig und diskriminierungsarm gestaltet, mit einem Awareness-Konzept, das respektvolles Miteinander fördert. Es betont die Vielfalt queerer Communities, einschließlich asexueller und aromantischer Menschen.
Die Geschichte der Pride-Bewegung in Kassel knüpft an die deutsche Tradition des CSD an, der sich vom Stonewall-Aufstand inspirieren lässt. In Deutschland steht der CSD für den Kampf gegen Diskriminierung, für Selbstbestimmung und gegen Queerfeindlichkeit. Lokale Akteure wie der Landkreis Kassel setzen Zeichen der Solidarität, etwa durch Flaggenaktionen und queersensible Jugendbildung. Diese geschützten Räume sind besonders für junge queere Menschen essenziell, um sich ohne Angst vor Ausgrenzung auszutauschen. Projekte wie qrew Kassel ergänzen das Angebot mit Audio-Spaziergängen, die queeres Erleben in der Stadt greifbar machen. So wird Kassel zu einem Ort queerer Freude und Rebellion.
Häufige Fragen zum CSD Kassel