Der CSD Oberhavel 2026 findet am 19.09.2026 ab 13 Uhr auf dem Postplatz Hennigsdorf statt.
13 bis 15 Uhr Demo und ab 15 Uhr Kundgebung auf dem Postplatz in Hennigsdorf.
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Über den CSD OberhavelRückblick 2025
Der CSD Oberhavel bringt einmal im Jahr sichtbare Präsenz für queeres Leben in den Landkreis Oberhavel – ausgerichtet in Oranienburg, der Kreisstadt. Organisiert wird er von der CSD-Initiative Oberhavel, einem ehrenamtlich getragenen Zusammenschluss, der sich seit der ersten Auflage dafür einsetzt, Vielfalt im ländlichen Raum nördlich von Berlin erlebbar zu machen.
Der Tag beginnt als Demonstration: Vom Bahnhofsvorplatz Oranienburg aus zieht der Demonstrationszug durch die Stadt, macht am Schlossplatz halt für eine Kundgebung mit politischen Redebeiträgen und Forderungen nach gleichen Rechten für alle, und endet auf dem Gelände des Oranienwerks. Dort schließt sich ein Fest an, bei dem Vereine, Initiativen und demokratische Organisationen aus der Region mit Ständen vertreten sind.
Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten Netzwerk lokaler Partner: dem Kreisjugendring Oberhavel, dem Jugendcafé Oranienburg, Kids Kreativ, dem DRK-Jugendklub und der Stadt Oranienburg selbst. Für den Festivalteil im Oranienwerk zeichnet zusätzlich die Gruppe Oberhavel ist bunt mitverantwortlich.
Der CSD Oberhavel versteht sich ausdrücklich nicht nur als Fest, sondern als politisches Zeichen gegen Queerfeindlichkeit und für ein respektvolles Miteinander in einer Region, in der queeres Leben abseits der Großstadt oft weniger sichtbar ist. Parteien, Jugendverbände und demokratische Bündnisse sind eingeladen, mit eigenen Fahnen und Ständen teilzunehmen.
Über Oberhavel
In Oberhavel, einem Landkreis in Brandenburg, hat sich die Pride-Bewegung als wichtiger Bestandteil der lokalen queeren Community etabliert. Der Christopher Street Day (CSD) Oberhavel bringt Vielfalt und Akzeptanz in den ländlichen Raum und schafft einen sicheren Raum für LGBTQIA+ Menschen. Die Initiative zielt darauf ab, queeres Leben sichtbar zu machen, Netzwerke zu knüpfen und gegen Diskriminierung vorzugehen. Lokale Veranstaltungen wie Demonstrationen und Feste im Oranienwerk in Oranienburg ziehen Menschen aus der Region zusammen und feiern die bunte Vielfalt mit Live-Musik, Drag-Shows, Workshops und künstlerischen Performances.
Die Geschichte der queeren Community in Oberhavel ist geprägt von dem Engagement engagierter Aktivist*innen, die trotz Herausforderungen im ländlichen Kontext für Toleranz eintreten. Im Gegensatz zu großen Metropolen wie Berlin fehlt hier oft eine feste queere Infrastruktur, was die CSD-Veranstaltungen umso bedeutsamer macht. Sie dienen als Plattform für Begegnung, Sensibilisierung und den Austausch über alltägliche Diskriminierungen. Besonders im Kontext Brandenburgs erinnern diese Events an die Notwendigkeit, queere Rechte zu verteidigen, und verbinden sich mit überregionalen Bewegungen wie dem Aktionsplan queeres Brandenburg.
Deutsche Besonderheiten der Pride-Bewegung spiegeln sich in der politischen Dimension wider: Der CSD erinnert an den Stonewall-Aufstand und fordert gleiche Rechte, Schutz vor Hass und eine offene Gesellschaft. In Oberhavel wird dies durch Mottos wie 'Stadt – Land – Queer' unterstrichen, die die Brücke zwischen urbanem und ländlichem Leben schlagen. Trotz Gegenwind von rechtsextremen Gruppen bleibt der Fokus auf Frieden, Inklusion und Demokratie. Die Events fördern Vernetzung mit lokalen Organisationen wie dem Kreisjugendring und sensibilisieren alle Altersgruppen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt. So wird Oberhavel zu einem Symbol für queeres Leben jenseits der Großstädte.
Die Pride-Bewegung in Oberhavel inspiriert durch ihre Resilienz und schafft Momente der Freude und Solidarität. Sie lädt ein, sich aktiv einzubringen, sei es durch Teilnahme an Paraden oder Unterstützung der Initiativen. In einer Region, die von Natur und Geschichte geprägt ist, blüht die queere Kultur auf und bereichert die gesamte Gesellschaft.
Häufige Fragen zum CSD Oberhavel
Postplatz Henningsdorf
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