Termin 2027
Der Termin steht noch nicht fest. Voraussichtlich Juli 2027
Sobald der Termin bestätigt ist, findest du ihn hier. Du kennst ihn schon? Dann melde ihn uns.
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Über den CSD SonnebergStand 2024
Hinweis: Für genügend Polizeischutz ist gesorgt!
Die Parade fängt um 14Uhr auf dem Bahnhofsplatz an und endet gegen 15:45Uhr auf dem PIKO-Platz. Zwischen 12 und 18Uhr findet ihr dort Infostände von:
- Partei der Humanisten (PdH)
- Linke
- Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
- Hanfverband
- Volt Europa
- Eventuell Fridays for Future (FFF)
- Eventuell Piratenpartei
- Eventuell Amnesty International
Um 18Uhr ist striktes Ende. Zur Sicherheit aller und wir bitten Personen in Gruppen nur unterwegs zu sein sowie nach dem Ende des CSDs möglichst zügig die Heimreise anzutreten.
Ein CSD-Sonneberg-Armband kann für 5€ bestellt werden. Schreibe uns dafür einfach auf Instagram!
Über Sonneberg
In Sonneberg, einer charmanten Stadt im Süden Thüringens, hat sich die Pride-Bewegung als mutiges Zeichen der Vielfalt etabliert. Der Christopher Street Day (CSD) bringt Farbe in die Straßen und versammelt die queere Community sowie Unterstützer*innen, um für Akzeptanz und Sichtbarkeit einzutreten. Trotz eines konservativen Umfelds, geprägt von politischen Herausforderungen, demonstriert der CSD die Stärke der lokalen Szene. Er entstand aus der Initiative engagierter Gruppen wie der Partei der Humanisten, Fridays for Future und der Linken, die ein Netzwerk aufbauten und breite Unterstützung mobilisierten.
Die Geschichte der LGBTQ+-Community in Sonneberg ist von Resilienz gezeichnet. Viele queere Menschen suchten früher Anschluss in benachbarten Städten wie Coburg, wo sie ihre Identität frei leben konnten. Nun wächst vor Ort ein eigenes Bewusstsein: Der CSD unter dem Motto 'Bunte Provinz' zieht Hunderte Teilnehmer*innen an, die mit Regenbogenfahnen durch die idyllischen Gassen ziehen. Die Parade verläuft meist friedlich, begleitet von jubelnden Zuschauer*innen und vereinzelten kritischen Blicken, was die Dynamik einer sich wandelnden Gesellschaft widerspiegelt.
Deutsche Besonderheiten prägen den CSD in Sonneberg besonders. In einer Region mit rechtsextremen Tendenzen positioniert sich die Veranstaltung als Gegenpol zur Normalisierung von Vorurteilen. Sie verbindet queere Rechte mit dem Kampf gegen Diskriminierung und fördert Allianzen über Parteigrenzen hinweg. Lokale Aktivist*innen planen queere Treffs und mögliche Vereinsgründungen, um die Bewegung dauerhaft zu verankern. Der CSD schafft Räume für Dialog, Musik und Kreativität, die die Community stärken. Er erinnert daran, dass Vielfalt in jeder Provinz blühen kann, und inspiriert zu weiterem Engagement. Sonneberg bleibt bunt – ein Aufruf zur Solidarität in Zeiten des Wandels.
Häufige Fragen zum CSD Sonneberg