Termin 2027
Der Termin steht noch nicht fest. Voraussichtlich August 2027
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CSD Aachen Programm
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Über den CSD Aachen
Der Christopher Street Day in Aachen gehört zu den etablierten Pride-Veranstaltungen im Rheinland und wird von Rainbow e.V. ausgerichtet, einem Verein, der in der Stadt ein queeres Zentrum betreibt und sich unter anderem mit Diskriminierung, Regenbogenfamilien und Alter im queeren Kontext befasst. Aus einer kleineren Demonstration ist über die Jahre ein mehrtägiges Festival geworden, das die Aachener Innenstadt für ein Wochenende in den Mittelpunkt queerer Sichtbarkeit rückt.
Kern der Veranstaltung ist eine Demonstration, die am Hauptbahnhof startet und zum Markt und Katschhof zieht, wo sich das eigentliche Pride-Festival abspielt. Dort erwarten Besuchende ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Comedy, Infostände von Vereinen und Organisationen sowie ein Gottesdienst für queere Menschen. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bietet der Veranstalter einen Rikscha-Transport zum Startpunkt der Demonstration an, und auch ein Workshop zu Gebärdensprache gehört mittlerweile zum festen Programmbestandteil.
Aachen selbst ist als Universitätsstadt und wegen seiner Grenzlage zu Belgien und den Niederlanden international geprägt, was sich auch im CSD-Publikum widerspiegelt: Viele Teilnehmende reisen aus der gesamten Euregio Maas-Rhein an, nicht nur aus der Stadt selbst. Das Motto wechselt von Jahr zu Jahr und greift meist aktuelle politische Anliegen der queeren Community auf.
Aktuelle Termine, das vollständige Programm und Informationen zur Barrierefreiheit veröffentlicht Rainbow e.V. über die eigene Website und die Social-Media-Kanäle des Vereins.
Über Aachen
Aachens Pride heißt CSD Aachen. Er ist Demonstration und Straßenfest zugleich und findet jedes Jahr im Spätsommer statt. Rechtlich veranstaltet ihn der Rainbow e.V., der Dachverband der queeren Gruppen in Aachen. Die Planung übernimmt ein Orgateam aus den queeren Gruppen der Städteregion, das sich monatlich trifft, und diese Treffen sind öffentlich. Wer mitarbeiten will, kann also einfach dazukommen.
Angefangen hat der CSD als kleines Straßenfest der Community auf dem Jakobsplatz. Inzwischen ist daraus ein mehrtägiges Festival geworden: Die Bühne steht auf dem Katschhof zwischen Dom und Rathaus, dazu kommt der Markt. Neben der Demo gibt es Workshops, ein Bühnenprogramm, Info- und Verkaufsstände sowie eine offizielle After-Party. Die Veranstalter legen Wert auf Barrierefreiheit und ein Awareness-Konzept, und zu jedem CSD gehört eine Liste politischer Forderungen. Getragen wird das Ganze von rund hundert Ehrenamtlichen. Zuletzt kamen an beiden Tagen zusammen mehrere Tausend Menschen, auch aus dem Umland und den Nachbarländern der Euregio.
Der Rainbow e.V. ist nicht nur für den CSD zuständig. Er betreibt in der Jakobstraße ein queeres Zentrum mit Beratung und Spieleabenden und gibt die Zeitung D¡va heraus. Außerdem organisiert er Aktionen zu Gedenk- und Aktionstagen wie dem IDAHOBIT im Mai und dem Coming-out-Tag im Oktober. Unter seinem Dach arbeiten die AIDS-Hilfe Aachen, der Jugendtreff Knutschfleck, der Sportverein Rainbow Sports, das studentische Queerreferat und weitere Gruppen. Mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt arbeitet der Verein eng zusammen.
Programm, Motto und Termin wechseln von Jahr zu Jahr. Die aktuellen Angaben stehen auf der Website des CSD Aachen, dort kann man sich auch als Helferin oder Helfer eintragen.
Häufige Fragen zum CSD Aachen
Die Demonstration startet am Vorplatz des Hauptbahnhofs Aachen und zieht zum Markt und Katschhof, wo gegen 14:30 Uhr die Ankunft und der Übergang ins Pride-Festival stattfindet. Die genaue Streckenführung wird jeweils kurzfristig von der Polizei final bestätigt.
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