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- Samstag, 29. August 2026
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Die Stadt Aurich
In Aurich, einer charmanten Stadt in Ostfriesland, hat sich die Pride-Bewegung zu einem lebendigen Ausdruck von Vielfalt und Akzeptanz entwickelt. Der Christopher Street Day (CSD) markiert hier ein zentrales Ereignis, das die queere Community und ihre Unterstützer zusammenbringt. Als erster CSD in der Region Ostfriesland hat er die Tradition begründet, in der Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und alle queeren Menschen für Respekt, Toleranz und gegen Diskriminierung eintreten. Die Paraden ziehen durch die Straßen der Stadt, starten oft an markanten Orten wie der Sparkassen-Arena und enden auf dem lebhaften Bürgermeister-Hippen-Platz oder dem Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz, benannt nach dem gebürtigen Auricher, der als Pionier der Homosexualitätenbewegung gilt.
Die Geschichte der lokalen Community ist eng mit engagierten Persönlichkeiten verknüpft, die den CSD ins Leben gerufen haben. Unter der Leitung lokaler Aktivistinnen wie Melly Doden wurde der erste Umzug organisiert, der unter dem Motto 'Sehen und gesehen werden' stand. Dieser Aufruf zur Sichtbarkeit hat die Szene geprägt und die Community gestärkt. Besonders der Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz dient als Symbolort mit einer Gedenktafel, die an den Vordenker erinnert. Deutsche Besonderheiten des CSD in Aurich liegen in der regionalen Prägung: Die Veranstaltungen verbinden Demonstration mit Straßenfesten, Bühnenprogrammen und Kulturangeboten, die die ostfriesische Gastfreundschaft widerspiegeln. Sie fördern nicht nur queere Rechte, sondern integrieren auch breite Teile der Bevölkerung.
Die Pride-Bewegung in Aurich steht für Inklusion und Gemeinschaft. Paraden mit Hunderten Teilnehmern in Regenbogenfarben demonstrieren für Gleichberechtigung, wie die Ehe für alle, und erinnern an globale Wurzeln wie den Stonewall-Aufstand. Lokale Initiativen betonen Bildung und Dialog, um Vorurteile abzubauen. Das Fest endet mit Musik, Tanz und Feiern, die Freude an der eigenen Identität vermitteln. In Aurich wächst die Bewegung kontinuierlich, gestützt durch engagierte Organisatoren, die die queere Szene sichtbar machen und ein Zeichen für Toleranz in der gesamten Region setzen.