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Die Stadt Gera
In Gera pulsiert die Pride-Bewegung als lebendiges Symbol für Akzeptanz und Vielfalt. Der Christopher Street Day (CSD) hat sich zu einem festen Bestandteil des städtischen Lebens entwickelt, bei dem Tausende Menschen durch die Innenstadt ziehen, um für queere Rechte und gegen Diskriminierung zu demonstrieren. Die Parade startet traditionell mit feierlichen Reden und der Hischung der Regenbogenfahne am Rathausturm, begleitet von Fanfaren und einem Sekt-Empfang. Danach folgt der farbenfrohe Umzug mit Musikwagen, die die Straßen mit Beats füllen und die Menge in Schwung bringen.
Die Geschichte der LGBTQ+-Community in Gera ist geprägt von Mut und Durchhaltevermögen. Aus kleineren Treffen und privaten Initiativen hat sich eine starke Szene entwickelt, die trotz Gegenwind von konservativen Kreisen standhält. Veranstalter wie der CSD Gera e.V. organisieren nicht nur die große Demo, sondern auch Straßenfeste mit Infoständen, Auftritten und Beratungsangeboten. Künstler mischen Pop, Rap und queere Vibes, um die Botschaft von Liebe und Inklusion zu vermitteln. Besonders beeindruckend ist die Solidarität lokaler Gruppen wie QueerWeg und CSD Altenburg, die zusammenarbeiten, um ein buntes Gera zu schaffen.
Deutsche Besonderheiten spiegeln sich in der CSD-Tradition wider, die auf den Stonewall-Aufstand zurückgeht und in Gera eine regionale Note erhält. Die Events betonen Demokratie und Gleichberechtigung, oft mit Beteiligung politischer Akteure. Trotz gelegentlicher Störversuche durch Gegendemonstranten bleibt die Stimmung festlich und friedlich. Die Pride-Bewegung in Gera fördert Bildung und Dialog, etwa durch Gedenkgottesdienste oder Workshops. Sie zeigt, dass Vielfalt die Stadt bereichert und ein Zeichen für Toleranz setzt – für ein Gera, das bunt und offen bleibt.