- Datum
- Samstag, 18. Juli 2026
- Alle Termine
- 19.08.2023 17.08.2024 18.07.2026
Europa Pride-Flagge
Diese coole Kombination ist ab sofort versandkostenfrei verfügbar.
Mehr Infos & Bestellung
Unsere Shirt-Kollektion
Zu jeder Parade das richtige Oberteil: Auswahl aus mehr als 100 Designs.
Kollektion entdecken
Die Stadt Haltern am See
In Haltern am See, einer charmanten Stadt im Herzen des Münsterlands, hat sich die Pride-Bewegung als lebendiger Ausdruck von Vielfalt und Akzeptanz etabliert. Der Christopher Street Day (CSD) dient hier als zentrales Ereignis, das die queere Community und alle Unterstützer*innen zusammenbringt. Auf dem malerischen Marktplatz versammeln sich Menschen zu einem farbenfrohen Fest, das unter Mottos wie „Haltern sieht bunt“ steht und Toleranz feiert.
Die Geschichte der lokalen LGBTQ+-Community ist eng verknüpft mit der Unterstützung durch kirchliche und zivilgesellschaftliche Initiativen. Die katholische Pfarrei St. Sixtus und die Caritas spielten eine wegweisende Rolle bei der Organisation des ersten CSD, was für eine besondere deutsche Besonderheit steht: die Ökumene in der queeren Bewegung. Evangelische und neuapostolische Gemeinden schließen sich an, um ökumenische Gottesdienste abzuhalten, die mit Segnungen für Paare enden. Solche Veranstaltungen demonstrieren gegen Diskriminierung und fördern Offenheit in Kirche und Gesellschaft.
Der CSD in Haltern am See umfasst Informationsstände von Organisationen wie Amnesty International, dem Roten Kreuz, politischen Parteien und Initiativen wie #outinchirch. Kulturelle Highlights wie Autorenlesungen, Drag-Shows mit Performerinnen wie Sandra Bullcock und Jade Déjà.Vu sowie Slam-Poetry sorgen für Unterhaltung. Die Gastronomie lädt zum Verweilen ein, während der Tag mit einem alternativen Gottesdienst auf dem Platz ausklingt. Diese Veranstaltungen stärken die Community und sensibilisieren die 38.000 Einwohner*innen für queere Themen.
Die Pride-Bewegung in Haltern am See verkörpert den Geist der deutschen LGBTQ+-Szene: inklusiv, dialogorientiert und von lokalen Akteur*innen getragen. Sie schafft Räume für Austausch und feiert Liebe in all ihren Formen, unabhängig von gesellschaftlichen Normen. So wird die Stadt zu einem Symbol für Fortschritt und Solidarität im ländlichen Westfalen.