- Datum
- Samstag, 18. Juli 2026
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Über den CSD Leipzig
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Die Stadt Leipzig
Der Christopher Street Day (CSD) in Leipzig ist ein jährliches Highlight für die LGBTIQ*-Community und zieht Tausende von Menschen in die sächsische Metropole. Seit den 1990er Jahren hat sich der Pride in Leipzig zu einer der größten Demonstrationen in Ostdeutschland entwickelt, mit einer farbenfrohen Parade durch die Innenstadt, die von Musik, Tänzen und politischen Botschaften begleitet wird. Die Demo startet traditionell am Augustusplatz und endet mit einer großen Party auf dem Sachsenpark oder ähnlichen Veranstaltungsorten. Im Vorfeld gibt es eine Pride-Woche mit Workshops, Filmvorführungen, Konzerten und Diskussionen zu Themen wie Trans*-Rechten, queeren Familien und Antidiskriminierung.
Die Geschichte der Leipziger LGBTIQ*-Community reicht zurück in die DDR-Zeit, als queere Menschen sich in privaten Treffen oder im Untergrund organisierten. Nach der Wende 1990 gründeten sich erste Vereine wie der Rosaline e.V., der bis heute Beratung, Stammtische und Jugendgruppen anbietet. Leipzig war Schauplatz früherer CSDs, die gegen Homophobie und für Akzeptanz kämpften, inspiriert vom Stonewall-Aufstand 1969. Besonders in den 2000er Jahren wuchs die Szene durch Events wie das Leipziger LesbenTreffen (LeLeTre) und queere Partys in Clubs wie dem Darkflower.
Deutsche Besonderheiten prägen den Leipziger Pride: Die starke politische Note, geprägt von Gewerkschaften und Linken Gruppen, verbindet Feier mit Protest gegen Rechtsextremismus in Sachsen. Familienfreundliche Zonen und intersektionale Ansätze machen den CSD inklusiv. 2025 zogen über 10.000 Teilnehmer an, mit internationalen Gästen. Der Rosaline e.V. koordiniert viele Begleitveranstaltungen, darunter queere Sportevents und Kunstinstallationen. Leipzig zeigt damit, wie Pride in Ostdeutschland von Unterdrückung zu Empowerment wurde – ein Muss für Aktivist:innen und Feierlustige.