Termin 2027
Der Termin steht noch nicht fest. Voraussichtlich Juni 2027
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CSD Lüchow 2026
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Über den CSD Lüchow
"Oft verfolgt und trotzdem da - Regenbogen-Antifa" - so lautet das diesjährige Motto des Christopher Street Days am 27.06.2026 in Lüchow.
Das Grundgesetz Deutschlands ist antifaschistisch. Lesben, schwule, bisexuelle, intersexuelle, Transpersonen, queere Menschen, also Menschen mit nicht heteronormativer sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität bilden eine der Minderheiten, die von rechter Hetze und Gewalt besonders bedroht und betroffen sind. Eine demokratische Gesellschaft wird nicht nur daran gemessen, wie tolerant sie in guten Zeiten ist. Sondern auch daran, ob Menschen sich gegenseitig tragen können, wenn es schwierig wird.
Das Organisationsteam des Christopher Street Day (CSD) in Lüchow ruft alle Menschen auf, sich gemeinsam mit der queeren Community dem neu aufkommenden Faschismus im Land entgegen zu stellen.
Die Bezeichnung CSD entstand durch die sogenannten Stonewall-Aufstände in der Christopher Street in New York, wo sich 1969 queere Menschen, in den vordersten Reihen schwarze Transfrauen, gegen Polizeiwillkür zur Wehr setzten. Weltweit wird beim CSD für Toleranz und Vielfalt und gegen Diskriminierung und Gewalt demonstriert.
Der Demonstrationszug startet um 11.30 Uhr auf dem Platz am Amtsturm in Lüchow. Die Gruppe Xamba wird den Auftakt begleiten. Im Anschluss, gegen ca 13 Uhr, geht es mit dem solidarischen Stadtfest mit Informationsständen (u.a. werden die Omas gegen rechts, verschiedene Beratungsstellen und die Gruppe beherzt vor Ort sein), kulinarischen Genüssen, Dosenwerfen und Seifenblasen, Musik, Lindy Hop und Redebeiträgen weiter.
In Platenlaase läuft um 20:15 Uhr der Film "Lesbian Space Princess" und ab 21 Uhr startet die CSD Party.
Über Lüchow
In Lüchow und dem umliegenden Wendland hat sich die Pride-Bewegung als fester Bestandteil des lokalen Lebens etabliert. Der Christopher Street Day, kurz CSD, wird hier als Demonstration für Sichtbarkeit und Akzeptanz gefeiert. Anders als in Metropolen finden die Veranstaltungen auf dem Land statt, oft mit Traktoren und Fahrrädern, die bunte Fahnen und Banner tragen. Diese ländliche Variante unterstreicht die Entschlossenheit der Community, auch in kleineren Orten für Rechte und Freiheit einzutreten.
Die queere Szene in Lüchow knüpft an eine Tradition des Widerstands an, die von der Stonewall-Bewegung inspiriert ist. Lokale Aktivistinnen und Aktivisten organisieren sich basisdemokratisch, ohne formelle Strukturen, und legen Wert auf Konsens. Mottos wie 'Kreuz und queer ohne Haken' thematisieren den Kampf gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus. Die Veranstaltungen ziehen Hunderte Teilnehmende an, die aus der Region kommen, um Solidarität zu zeigen und zu signalisieren: Hier leben queere Menschen.
Trotz positiver Stimmungen gibt es Herausforderungen. Auf dem Land fühlen sich nicht alle offen outen können, besonders Ältere bleiben konservativ. Dennoch berichten viele von einer wachsenden Akzeptanz. Das ganze Dorf feiert mit, Regen hin oder her, und schafft Momente der Freude und Einheit. Der CSD Wendland betont politische Ziele wie Selbstbestimmung für Trans-Menschen und Gleichberechtigung. Er dient als Plattform, um Vorurteile abzubauen und queere Identitäten sichtbar zu machen.
Die Bewegung wächst durch ehrenamtliches Engagement. Performerinnen und lokale Künstlerinnen tragen zur Atmosphäre bei, während die Demonstrationen ein klares Zeichen gegen Gewalt und Ausgrenzung setzen. In Lüchow wird der Pride zu einem Symbol für Mut und Gemeinschaft, das die ländliche Realität mit urbaner Energie verbindet. So bleibt der Kampf um Gleichheit lebendig und inspirierend für kommende Generationen.
Häufige Fragen zum CSD Lüchow