Über den CSD Freising
Los geht es um 14:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung an der Luitpoldanlage.
Im Anschluss zieht ein Demonstrationszug durch die Innenstadt bis in die Obere Hauptstraße. Danach laden dann bis 20:00 Uhr entlang der Oberen Hauptstraße Infostände unterschiedlichster Organisationen zum Informieren, Vernetzen und Mitmachen ein.
Der erste Freisinger CSD ist mehr als eine Demonstration: Er ist ein sichtbares, selbstbewusstes Bekenntnis zu einer offenen Stadtgesellschaft, in der alle Menschen ihren Platz haben. Vielfalt gehört zu Freising und wird an diesem Tag gemeinsam auf die Straße getragen.
Mit dem CSD zeigt Freising: Unsere Stadt ist bunt, vielfältig und steht für Respekt und Gleichberechtigung.
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Die Stadt Freising
Freising, die älteste Stadt Oberbayerns, ist ein Ort, an dem die Pride-Bewegung eine lebendige Präsenz in der lokalen Community gefunden hat. Der Christopher Street Day (CSD) in Freising bringt jährlich Tausende von Menschen zusammen, um für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Rechte der LGBTQ+-Community zu demonstrieren. Die Parade zieht durch die malerischen Straßen der historischen Altstadt, vorbei am Domberg und der Marienplatz, und verbindet so die reiche bayerische Tradition mit modernem Aktivismus.
Die queere Szene in Freising hat sich über die Jahre zu einer engagierten Gemeinschaft entwickelt, die in Vereinen und Initiativen organisiert ist. Lokale Gruppen setzen sich für Bildung, Beratung und soziale Treffen ein, oft in Kooperation mit der katholischen Tradition der Stadt, die durch den Dom und die Weihenstephaner Geschichte geprägt ist. Besonders hervorzuheben sind die bunten Feste und Workshops, die Themen wie Coming-out, Beziehungen und Diskriminierung aufgreifen. Die Nähe zum Flughafen München macht Freising zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt, die die einladende Atmosphäre schätzen.
In Deutschland ist der CSD ein fester Bestandteil der queeren Kultur, mit Wurzeln in der Berliner Bewegung, die sich auf kleinere Städte wie Freising ausbreitet. Hier zeichnet sich eine besondere Dynamik ab: Die konservative bayerische Mentalität trifft auf offene, feierfreudige Events, die Inklusion fördern. Regenbogenflaggen wehen an öffentlichen Plätzen, und lokale Politiker beteiligen sich oft, um Solidarität zu signalisieren. Die Community profitiert von der Nähe zu München, wo größere Veranstaltungen stattfinden, doch Freising bietet eine intimere, herzlichere Variante des Pride-Geistes.
Die Geschichte der LGBTQ+-Community in Freising ist geprägt von Pionieren, die in privaten Kreisen zusammenkamen und sich schrittweise öffneten. Heute blüht ein Netzwerk aus Jugendgruppen, Seniorentreffen und kulturellen Veranstaltungen auf, das Vielfalt feiert. Der CSD dient als Höhepunkt, mit Musik, Tanz und Reden, die Einheit und Fortschritt betonen. Freising zeigt, wie Pride in einer traditionsreichen Kleinstadt Wurzeln schlägt und die Gesellschaft bereichert.