Termin 2027
Der Termin steht noch nicht fest. Voraussichtlich September 2027
Sobald der Termin bestätigt ist, findest du ihn hier. Du kennst ihn schon? Dann melde ihn uns.
CSD Ratingen 2026
CSD Ratingen Programm
Hotels rund um Ratingen
Auf die Karte tippen für Preise und freie Zimmer.
Über den CSD Ratingen
Der CSD in Ratingen ist eingebettet in eine ganze Queere Woche: Vor dem eigentlichen Demonstrationstag liegen ein Gottesdienst, eine Ausstellungseröffnung, Vorträge, ein Filmabend, ein Workshop und ein Bingo-Abend. Organisiert wird das Programm von der Initiative Ratinger CSD, einem nicht eingetragenen Zusammenschluss ohne Vereinsstatus.
Los geht die Woche mit einem queeren Gottesdienst samt Kaffeeklatsch in der evangelischen Stadtkirche. Es folgen eine Vernissage zum Thema Klischees im Forum Lotsenpunkt, ein Vortrag zu Regenbogenfamilien an der Volkshochschule mit anschließender Filmvorführung im Studiokino sowie ein Voguing-Workshop im Jugendzentrum. Unter der Woche stehen zudem Mocktail-Abende für junge Menschen, ein Vortrag zum Thema Queersein im Alter und eine Bücherlesung auf dem Programm. Den Vorabend des CSD prägt ein Flamingo-Bingo mit Drag-Gästen.
Am Tag des CSD selbst hält zunächst ein Dragartist einen Vortrag, bevor am Nachmittag die Demonstration am Rathaus startet. Kundgebung und Party schließen sich an. Ratingen zeigt damit ein Format, das über den klassischen CSD-Nachmittag hinausgeht und queeres Leben eine ganze Woche lang sichtbar macht.
Für eine Stadt, deren erster CSD noch nicht lange zurückliegt, ist das eine bemerkenswerte Bandbreite: von der Kirche über Volkshochschule und Jugendzentrum bis zur Kneipe sind viele Orte der Stadt eingebunden – ein Zeichen dafür, dass die Initiative breite Unterstützung über die queere Community hinaus sucht und findet.
Über Ratingen
Die Pride-Bewegung in Ratingen, einer dynamischen Stadt im Rheinland, hat sich zu einem lebendigen Ausdruck von Sichtbarkeit und Solidarität entwickelt. Der Christopher Street Day (CSD) markiert hier den Höhepunkt queeren Engagements, bei dem die Community gemeinsam für Akzeptanz und Rechte eintritt. Lokale Veranstaltungen wie Paraden und Festivitäten ziehen Menschen aus der Region zusammen, um Vielfalt zu feiern und Diskriminierung zu bekämpfen.
Die Geschichte der LGBTQ+-Community in Ratingen ist eng verknüpft mit der allgemeinen Entwicklung der queeren Szene in Deutschland. In einer Stadt, die traditionell von Industrie und Nähe zu Metropolen wie Düsseldorf und Köln geprägt ist, hat sich eine engagierte Gruppe von Aktivist*innen formiert. Sie organisieren regelmäßige Treffen, Workshops und kulturelle Events, die die lokale Community stärken. Besonders hervorzuheben ist der Fokus auf Inklusion, der queere Menschen aller Hintergründe einbezieht, von Jugendlichen bis Senior*innen.
Deutsche Besonderheiten prägen den CSD in Ratingen: Die Tradition der politischen Kundgebung, inspiriert von den Wurzeln des Christopher Street Day in New York, verbindet sich mit der deutschen Kultur der Demonstrationen. Hier stehen Reden von Lokalpolitiker*innen und Aktivist*innen im Vordergrund, ergänzt durch Musik, Tanz und Streetfood. Die Veranstaltungen finden oft in der Innenstadt statt, wo historische Plätze zu Bühnen der Farbenpracht werden. Ratingen bietet zudem eine Brücke zur großen CSD-Szene im Rheinland, mit Kooperationen zu benachbarten Städten.
Die Bewegung fördert nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch Bildung. Schulungen zu Themen wie Coming-out, Trans-Rechten und Alltagsdiskriminierung sensibilisieren die Bevölkerung. In Ratingen wächst die Community stetig, unterstützt von lokalen Initiativen, die queere Kultur in Kunst, Sport und Bildung integrieren. So wird Ratingen zu einem Ort, an dem queeres Leben normalisiert und gefeiert wird, fernab von großen Metropolen, aber mit starkem regionalem Flair.
Durch kontinuierliches Engagement entsteht eine Atmosphäre der Offenheit, die Besucher*innen aus ganz Deutschland anzieht. Der CSD Ratingen symbolisiert den Mut zur Sichtbarkeit und die Kraft der Gemeinschaft, die für ein inklusives Ratingen kämpft.
Häufige Fragen zum CSD Ratingen
Prides in der Nähe
CSD Düsseldorf 2026
CSD Erkrath 2026
CSD Krefeld 2026
CSD Mülheim 2026
Aus dem Magazin
Der erste CSD 1979 in Berlin: Vom Protest zur Tradition
Am 30. Juni 1979 zogen in Berlin rund 450 Menschen zum ersten Christopher Street Day. Ein Rückblick auf den Anfang einer Bewegung, die Paragraf-175-Forderung und die Entwicklung vom Protest zur Massendemonstration.
Asexuell und aromantisch: Was das A in LGBTIQA+ wirklich bedeutet
Das A in LGBTIQA+ steht für asexuell, aromantisch und agender – nicht für Ally. Was diese Orientierungen bedeuten, wo sie sich unterscheiden und warum ihre Sichtbarkeit auf dem CSD zählt.
Pride-Hymnen: Wie Songs zu Hymnen des Christopher Street Day wurden
„I Will Survive“, „I'm Coming Out“, „Born This Way“ – diese Songs laufen auf so gut wie jedem CSD-Wagen. Wie sie dazu wurden, erzählt einiges über die Geschichte der queeren Community selbst.