Mai 2026

CSD Klagenfurt

CSD Klagenfurt 2026

30. Mai 2026
Klagenfurt, Österreich
CSD Deutschlandsberg / Landsberg Pride

CSD Deutschlandsberg 2026 / Landsberg Pride 2026

30. Mai 2026
Deutschlandsberg, Österreich
CSD Mistelbach

CSD Mistelbach 2026

30. Mai 2026
Mistelbach, Österreich

Juni 2026

CSD Wien

CSD Wien 2026

13. Juni 2026
Wien, Österreich
CSD Stubai

CSD Stubai 2026

20. Juni 2026
Stubai, Österreich
CSD Linz

CSD Linz 2026

27. Juni 2026
Linz, Österreich
CSD Bregenz / CSD Vorarlberg

CSD Bregenz 2026 / CSD Vorarlberg 2026

27. Juni 2026
Bregenz, Österreich
CSD Graz

CSD Graz 2026

27. Juni 2026
Graz, Österreich

Juli 2026

CSD Villach

CSD Villach 2026

4. Juli 2026
Villach, Österreich
CSD Steyr

CSD Steyr 2026

4. Juli 2026
Steyr, Österreich
CSD Unken

CSD Unken 2026

18. Juli 2026
Unken, Österreich
CSD St. Pölten

CSD St. Pölten 2026

25. Juli 2026
St. Pölten, Österreich
CSD Innsbruck

CSD Innsbruck 2026

25. Juli 2026
Innsbruck, Österreich

August 2026

CSD Bad Ischl  / Salzkammerpride

CSD Bad Ischl 2026 / Salzkammerpride 2026

29. August 2026
Bad Ischl , Österreich

September 2026

CSD Salzburg

CSD Salzburg 2026

5. September 2026
Salzburg, Österreich
CSD St. Johann im Pongau / Pongau Pride

CSD St. Johann im Pongau 2026 / Pongau Pride 2026

12. September 2026
St. Johann im Pongau, Österreich

Oktober 2026

CSD Kufstein

CSD Kufstein 2026

10. Oktober 2026
Kufstein, Österreich
Es sind 17 Termine in dieser Liste vorhanden.

Die Pride-Bewegung in Österreich hat eine reiche Geschichte, die eng mit dem Kampf für LGBTQ+-Rechte verknüpft ist. Die Wurzeln reichen zurück bis in die 1980er Jahre, als 1982 die erste CSD-Veranstaltung mit einer Fackelparade am Maria-Theresien-Platz in Wien stattfand. 1984 folgte der erste Demonstrationszug im Rahmen der 'Warmen Woche' als Gay Pride Day durch die Wiener Innenstadt. Ein Meilenstein war 1996 die erste Regenbogenparade, erfunden von Mario Soldo, die mit rund 25.000 Teilnehmern über die Ringstraße zog und die queere Sichtbarkeit massiv steigerte. Dieser Event wurde zum jährlichen Höhepunkt und erreichte 2001 als EuroPride ein Allzeithoch.

Die HOSI Wien spielte eine zentrale Rolle: Gegründet 1979, organisierte sie ab 2003 die Parade erfolgreich weiter, nachdem der ursprüngliche Verein in Schwierigkeiten geriet. Neben Wien gibt es CSDs in Städten wie Graz, Linz und Salzburg, die jeweils Tausende mobilisieren. Die Bewegung forderte und erkämpfte Fortschritte: Die Entkriminalisierung der Homosexualität 1971, die Einführung der eingetragenen Partnerschaft 2010 und die Ehe für alle seit 2019 markieren entscheidende Schritte. Österreich gilt heute als progressiv, doch Herausforderungen wie Diskriminierung in ländlichen Regionen oder politischer Konservatismus bestehen weiter.

Aus deutscher Perspektive ist der österreichische CSD inspirierend, da er ähnlich wie in Berlin oder Köln festlich-politisch ausfällt, aber mit alpiner Gastfreundschaft und Wiener Charme. Viele Deutsche reisen an, um mitzufeiern, und sehen Parallelen zu eigenen Kämpfen. Die Regenbogenparade verbindet Feier mit Forderungen nach mehr Akzeptanz, Trans*-Rechten und Schutz vor Hass. Jährlich ziehen Hunderttausende durch die Straßen, feiern Vielfalt und erinnern an Stonewall 1969. Die Szene ist lebendig, inklusiv und ein Symbol für den Aufbruch der queeren Community in Österreich.