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Über Eastbourne
Eastbourne ist ein Seebad an der Küste von East Sussex mit gut 100.000 Einwohnern. Die Stadt entstand weitgehend im 19. Jahrhundert als geplanter Badeort: Der 7. Herzog von Devonshire ließ sie vom Architekten Henry Currey anlegen, der Pier wurde in den 1870er-Jahren eröffnet. Westlich der Stadt ragt Beachy Head auf, die höchste Kreidesteilküste Großbritanniens.
Eine eigene Pride hat Eastbourne erst seit den späten 2010er-Jahren. Schon die zweite Ausgabe im Princes Park, einer Grünanlage am östlichen Ende der Strandpromenade, zog mehr als 4.000 Menschen an. Getragen wurde das Fest damals von BourneOutLGBT, einem örtlichen gemeinnützigen Verein. Die Parade startete am Pier und zog über die Seafront bis zum Princes Park. Dort folgte die Pride-Party mit Musik und Bühnenprogramm. Für den Park brauchte man ein Ticket, Kinder bis 16 Jahre kamen kostenlos hinein.
Inzwischen hat sich das Fest in die Innenstadt verlagert. Unter dem Titel „Pride Comes to Town“ findet es als kostenloses Straßenfest im Viertel Little Chelsea statt, rund um Grove Road und South Street. Auf der Hauptbühne spielen von mittags bis sieben Uhr abends lokale Musikerinnen und Musiker sowie queere Künstler. Dazu kommen Marktstände, Angebote für Familien und eigene Bereiche für Erwachsene. Nach dem Bühnenschluss geht es in den Lokalen der Umgebung weiter.
Hinter der Pride steht heute der eingetragene Wohltätigkeitsverein Eastbourne Pride. Er organisiert über das Jahr verteilt mehrere Veranstaltungen, sucht Freiwillige und vergibt Standplätze. Wer mit einer Gruppe oder einem Wagen an der Parade teilnehmen will, meldet sich vorab beim Verein an. Über die Termine informiert der Newsletter „The Proud Post“.
Die Bezeichnung Christopher Street Day ist in England nicht üblich, man spricht einfach von Pride.
Häufige Fragen zum CSD Eastbourne
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