Hotels rund um Malmö
Auf die Karte tippen für Preise und freie Zimmer.
Über Malmö
Malmö Pride ist das jährliche Pride-Festival der drittgrößten Stadt Schwedens. Es findet im Sommer statt, dauert mehrere Tage und verbindet eine Parade mit Konzerten, Bühnenkunst, Clubabenden und Vorträgen zu HBTQIA-Themen. HBTQIA ist die schwedische Entsprechung zu LGBTQIA. In Schweden spricht man dabei nicht von CSD, sondern schlicht von Pride.
Die Wurzeln reichen bis in die Mitte der 1990er-Jahre zurück. Damals rief RFSL Rådgivningen Skåne, eine Beratungsstelle aus dem Umfeld des schwedischen LGBTQ-Verbands RFSL, das Festival unter dem Namen Regnbågsfestivalen ins Leben, also Regenbogenfestival. Über viele Jahre lag die Organisation bei RFSL in Malmö. Mitte der 2010er-Jahre gründete sich ein eigener gemeinnütziger Verein namens Malmö Pride, und das Festival übernahm diesen Namen. Seitdem wird es von diesem Verein getragen, der zu großen Teilen mit Ehrenamtlichen arbeitet.
Die Parade startet am Stortorget in der Altstadt, zieht über die Södra Förstadsgatan am Triangeln vorbei und endet im Folkets Park. Der alte Volkspark ist zugleich einer der Festivalorte, dort laufen nach dem Umzug Konzerte und Feiern weiter. Zur Parade kommen Tausende, die einen laufen mit, die anderen stehen am Straßenrand. Das Programm will zweierlei: Es soll auf die Lage von HBTQIA-Personen in der Gesellschaft aufmerksam machen und zugleich ein Fest sein, bei dem alle willkommen sind.
Anfang der 2020er-Jahre war Malmö gemeinsam mit Kopenhagen Gastgeber von WorldPride. Zum ersten Mal wurden dabei WorldPride und die EuroGames, ein europäisches LGBTQ-Sportfest, zu einer gemeinsamen Veranstaltung zusammengelegt. Die Öresundbrücke machte es möglich, beide Städte in einem Programm zu verbinden.
RFSL Malmö bleibt auch außerhalb der Pride-Tage eine wichtige Anlaufstelle für die Community in der Stadt.
Häufige Fragen zum CSD Malmö
Prides in der Nähe
CSD Neubrandenburg 2027
CSD Kiel 2027
CSD Lübeck 2027
Aus dem Magazin
Brenda Howard und die Pride-Woche: Wer aus dem Gedenkmarsch eine Tradition machte
Nach Stonewall wurde 1970 ein Marsch zum Jahrestag organisiert, später eine ganze Woche. Brenda Howard gilt als eine der Köpfe dahinter. Was belegt ist und wo der Titel Mutter des Pride umstritten bleibt.
Compton's Cafeteria 1966: Der Aufstand, der drei Jahre vor Stonewall begann
Im August 1966 wehrten sich trans Frauen und Dragqueens in einer Cafeteria in San Francisco gegen Polizeiwillkür. Was belegt ist, was nicht, und warum die Geschichte erst spät zurückkam.
Barcelona 1977: Die erste Pride-Demo Spaniens auf der Rambla
Am 26. Juni 1977 zogen mehrere tausend Menschen ohne Genehmigung über die Rambla in Barcelona und forderten das Ende eines Gesetzes, das Homosexualität kriminalisierte. Was damals geschah und was daraus wurde.