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Über Worcester
Pride in Worcester hat eine lange Vorgeschichte. Mitte der Siebzigerjahre meldete der Worcester Telegram die erste „Gay Pride Week“ der Stadt an, mit einem Filmabend am Samstag und einer Parade am Sonntag. Organisiert hatten sie die Metropolitan Community Church und die Worcester Homophile Organization, die zuvor Worcester Gay Union hieß. Eingeladen waren schwule Gruppen aus ganz Neuengland, Unterstützer aus Boston, Providence und Connecticut. Etwa hundert Menschen zogen damals vom Rathaus die Main Street hinunter bis zum University Park gegenüber der Clark University, mit Schildern für Gay Pride, Gay Love und Gay Power.
Danach wechselte das Fest mehrmals den Ort. Es begann im Crystal Park, zog in den Institute Park und später in die Water Street, wo es früher viele Geschäfte in schwuler Hand gab. Schließlich landete es auf dem Worcester Common im Stadtzentrum, was mehr Raum für Familienprogramm ließ.
Heute organisiert Pride Worcester das Fest, getragen von einem Netzwerk aus LGBTQ+-Organisationen und Aktiven aus dem Großraum. Finanziell steht AIDS Project Worcester als gemeinnütziger Träger dahinter. Die Pride-Saison liegt hier im September, die Organisatoren nennen ihr Fest selbst die letzte Station der Pride-Saison in Neuengland. Das Festival findet an einem Samstagnachmittag in der Innenstadt nahe dem Common statt, mit Ständen von Kunsthandwerkern und Gruppen, Bühnenprogramm, Essen, einer Zone für Kinder und Familien sowie Gesundheitsangeboten von AIDS Project Worcester.
Eine große Parade mit Wagen gibt es nicht. Stattdessen startet vor dem Festival ein Marsch zu Fuß: Aufstellung ist an der Worcester Public Library, von dort geht es knapp einen Kilometer ab der Green Street bis auf das Festgelände an der Franklin Street. Der Marsch ist barrierefrei, Schilder und Banner sind ausdrücklich erwünscht. Schon im August stimmt der Pride-Worcester-Pageant im Jean McDonough Arts Center auf die Saison ein.
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