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CSD Pinneberg 2026
CSD Hohenlockstedt 2026
CSD Rendsburg 2026
CSD Ahrensburg 2026
CSD Meldorf 2026 / CSD Westküste 2026
CSD Quickborn 2026
CSD Schleswig 2026
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CSD Bad Oldesloe 2026
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CSD Elmshorn 2026
CSD Wacken 2026
Der CSD Kiel hat sich zum größten Christopher Street Day Schleswig-Holsteins entwickelt und wächst kontinuierlich weiter – zuletzt nahmen deutlich mehr Menschen teil als in den Jahren zuvor, ein Trend, den die Veranstalter selbst als bemerkenswert einordnen. Vorausgehen der eigentlichen Parade queere Kulturwochen, die über mehrere Wochen verteilt Sichtbarkeit, sichere Räume und Veranstaltungen für die Community bieten, bevor die Stadt mit dem CSD ihren Höhepunkt erreicht und die Förde für einen Tag im Zeichen der Regenbogenfahne steht.
Lübeck blickt auf eine der längsten CSD-Traditionen im Norden zurück – der dortige CSD läuft bereits seit rund zwei Jahrzehnten und zieht mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher an. Er gilt als eine der herzlichsten und einladendsten Pride-Paraden im Norden Deutschlands, getragen vom gemeinnützigen Lübecker CSD e.V., der queeres Leben sichtbar machen und Toleranz in der Bevölkerung stärken will.
Bemerkenswert an Schleswig-Holstein ist die Verteilung über die Fläche: Neben den beiden großen Städten haben auch kleinere Orte wie Elmshorn, Pinneberg oder Rendsburg eigene CSD-Initiativen oder Community-Gruppen aufgebaut. Diese regionale Streuung ist für ein Bundesland dieser Größe ungewöhnlich dicht und zeigt, dass sich queere Sichtbarkeit hier nicht allein auf die beiden Großstädte konzentriert, sondern auch in mittelgroßen und kleineren Kommunen Fuß gefasst hat, getragen von ehrenamtlichen Gruppen, die sich oft aus wenigen engagierten Personen zusammensetzen.